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Oberehe 1999 bis Oberehe 2019

Montag, 12. August 2019 - 20:42 Uhr

Bis Anfang 1999 fuhr ich mit Mätti Schnitzler (GMC Walheim) im schwarzen VW Golf I Rallyes. Dann erkrankte Mätti und verstarb auch recht schnell. Vorher hatte er mir das Versprechen abgenommen, dass ich mindestens eine Rallye mit seinem damaligen Schrauber Helmut Spangenberg, dem er auch den Golf vermacht hatte, fahren muss.

Die erste gemeinsame Veranstaltung war die Rallye Oberehe (06.-08.08.1999). Wir starteten damals in der Klasse H/F bis 1600 ccm gemeinsam mit 27 Mitbewerbern. Am Ende erreichten wir den letzten und für mich sensationellen Pokalplatz mit dem 9. Rang.

In Oberehe feierten wir immer wieder Erfolge und fuhren auch zahlreiche Klassensiege ein.

Am letzten Wochenende feierten wir dann 20 Jahre gemeinsamen Rallyesport in Oberehe. Der Golf mittlerweile seit einigen Jahren im Youngtimer-Rallye-Trophy-Trimm reichte auch in diesem Jahr zum Klassensieg. Allerdings kann man mit der alten Technik nicht mehr weit vorne im Gesamtklassement mitfahren. Die modernen Autos haben einfach viel bessere Fahrwerke und holen auch mehr Leistung aus den Motoren.

Spaß macht es dennoch noch immer. Leider wird es auch immer schwieriger das Auto „am Laufen zu halten“, weil die Ersatzteilversorgung mittlerweile miserabel ist.

Vielen Dank, lieber Helmut, dass Du weder Kosten noch Mühen scheust, den Golf immer wieder fit zu machen.                                      

/Jürgen


Mitgliederversammlungen

Montag, 12. August 2019 - 20:38 Uhr

Liebe Mitglieder,

aufgrund der Schließung des Lammersdorfer Hofes Ende Juli können unsere Mitgliederversammlungen nicht mehr dort stattfinden.

Bitte checkt eure E-Mails bzw. den Kalender, dort wird der neue Ort, sobald dieser feststeht veröffentlicht.


Nachgeholte Ehrung

Sonntag, 02. Juni 2019 - 19:28 Uhr

Die Maiversammlung wurde nach langem Auslandsaufenthalt auch von Martina und Detlef Achterberg besucht. Dies bot unserem Vorsitzenden Dieter Schmitz die Möglichkeit unseren ehemaligen langjährigen Schatzmeister Detlef für seine 25-jährige Mitgliedschaft zu ehren. Dieter beschrieb kurz den Werdegang von Detlef in unseren Club. Detlef trat seinerzeit in den Club ein, weil sein Sohn Mike Jugendkartslalom fahren wollte. Als personelle Not im Vorstand herrschte, war Detlef sofort bereit das Amt des Schatzmeisters zu übernehmen, dass er dann auch viele Jahre ausübte. Mittlerweile haben die Achterbergs ihre Freude am Reisen mit dem Wohnmobil entdeckt und sind die meiste Zeit des Jahres damit unterwegs. Die nächste Reise steht auch schon bald an. Über Polen wird es nach Russland gehen. Die Rückreise wird durch Georgien, die Türkei und Griechenland führen.

Der gesamte Vorstand gratuliert herzlich zur bronzenen Ehrennadel des mcr.

Jürgen


Winter wonderland im Wonnemonat Mai

Sonntag, 02. Juni 2019 - 19:26 Uhr

Das zweite RCN-Wochenende mit der GLP „Rhein-Sieg“ der MIG 7 und der RC „Westfalentrophy“ des MSC Bork stand unter keinem guten Stern. Der Wetterbericht hatte es vorausgesagt und dieses Mal traf es auch zu. In der Nacht von Freitag auf Samstag setzten Schneefälle bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ein. Die Folge war eine verschneite Nordschleife. Nachdem die Wetterprognosen nicht besser wurden und es munter weiterschneite, musste ich um 09.25 h die GLP absagen.

Kurz danach hörte der Schneefall einmal kurzeitig auf, setzte aber rechtzeitig zur Fahrerbesprechung der Westfalentrophy wieder ein. Da in der Zwischenzeit auch kein Tauwetter eingesetzt hatte, wurde gegen 12.30 h auch die RC abgesagt.

Hoffentlich reicht die Ausfallversicherung einigermaßen aus, den finanziellen Schaden der Vereine abzufedern.

 

Jürgen Seidel


GLP „Venntrophy“ und RC „Nordeifelpokal“

Sonntag, 02. Juni 2019 - 19:21 Uhr

Bei der ersten RCN-Veranstaltung des Jahres, bei der es immer ein wenig mehr zu organisieren und auch zu kontrollieren gibt, war der mc roetgen der Ausrichter. Dies bedeutete besonders für unseren Orga-Leiter Joe Fisch sowie unsere Leute in der Nennungsbearbeitung und Dokumentenabnahme (DA) mehr Arbeit. Ein Grund hierfür ist die unsägliche DSGVO (Datenschutzgrundverordnung).

Das Nennverhalten der TeilnehmerInnen ändert sich zusehends. Setzte früher nach Öffnung des Nennportals eine Nennflut ein, ist dies heute anders. Trotz 173 eingeschriebener Starter bei der GLP und einigen Gaststartern kamen wir auf gerade einmal 142 Starter. 142 ist kein schlechtes Ergebnis, aber auch kein tolles.

Der Aufbau ging dank vieler mcr-Helfer sehr zügig. Unsere neuen Banner wurden auch erstmals aufgehängt.

Weil die Einwilligungserklärungen (DSGVO) von allen TeilnehmerInnen zu unterschreiben waren, fingen wir schon um 15.30 h mit der DA an, die auch gut genutzt wurde. Um 20.00 h waren schon mehr als 100 Starter komplett durch die DA, bei einigen fehlte noch eine Unterschrift o. ä. Auch die Technischen Kommissare hatten früher angefangen, so dass dort ein ähnliches Ergebnis herauskam.

Im „alten Fahrerlager“ lief dann ab 17.00 h auch die DA der RC Nordeifelpokal. Hier hatten 144 plus 10 „Lights“ genannt. Erwartungsgemäß war hier der Andrang nicht ganz so groß, weil die RC-Starter am Samstagmorgen deutlich mehr Zeit haben.

Danach ging es zum „Weber“, der die gleichen Speisen wie vor 10 Jahren anbot.

Für die GLP´ler ging es dann am nächsten Morgen um 05.30 h mit dem Frühstück zeitig los. Die DA war auch pünktlich um 07.30 h erledigt, so dass ich mich zur Nordschleifenzufahrt begeben konnte, wo die letzten TeilnehmerInnen ihre Fahrzeuge den Technikern vorführten. Nach einer ausführlichen Fahrerbesprechung (wir hatten 50 Rookie-Teams am Start) ging es dann über die Döttinger Höhe zur T13. Nach einem anfänglichen „Ok“ zum Start, kam dann doch noch einmal ein Stop. Grund hierfür war, dass die Feuerwehr noch nicht vor Ort war. Mit ein paar Minuten Verzögerung schickte ich die TeilnehmerInnen dann einzeln auf die Reise. Danach begab ich mich in die T13 und musste schon bald von den ersten Einschlägen Kenntnis nehmen. Wenn ich bei der Fahrerbesprechung keine Warnhinweise (Achtung bei der Anfahrt Breidscheid, dort ist die Fahrbahn noch extrem rutschig…) gegeben hätte, wäre es vielleicht verständlich gewesen. Aber so?

Glücklicherweise beruhigte sich die Lage und es wurde eine gute GLP, die pünktlich zu Ende gebracht wurde einschließlich Siegerehrung. Das Catering in der GUH kam auch an, trotz einiger Leute die sich über den Wertmarkenverkauf beschwerten.

Da wir pünktlich fertig waren, konnte auch der nachfolgende Nordeifelpokal pünktlich gestartet werden. Leider gab es dann mittendrin einen größeren Unfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen, der zu einem Abbruch mit der roten Flagge führte. Damit war die Rennleitung erstmals mit dem Problem konfrontiert „wie verfahren wir weiter?“ Die ersten TeilnehmerInnen hatten bereits getankt, einige standen in der Boxengasse an der T13 und die meisten wurden auf der Döttinger Höhe gestoppt. Nachdem die Unfallstelle geräumt war (es gab glücklicherweise keine Verletzten!) entschied der Rennleiter (HW Hilger) zu Gunsten der TeilnehmerInnen d. h. die Veranstaltung erfuhr eine Restart. Wie zu verfahren war, hatte HW den TeilnehmerInnen über Lautsprecher kundgetan. Die TeilnehmerInnen auf der Döttinger Höhe wurden durch ihre Teams per Funk oder Mobiltelefon in Kenntnis gesetzt. Die Fahrzeuge, die auf der Döttinger Höhe standen, verhielten sich auch alle konform. Merkwürdiger Weise gab es aber ein paar FahrerInnen, die zum Zeitpunkt der Verkündigung der weiteren Verfahrensweise in der Boxengasse standen, aber dieser nicht folgten. Die Folge waren Wertungsverluste, die natürlich zu Diskussionen führten. Auf Grund der unterschiedlichen Rundenzahlen konnte nur eine Klassenwertung erfolgen.

Aber auch die RC-Veranstaltung konnte einigermaßen pünktlich zu Ende gebracht werden. Ich finde HW hat eine mutige Entscheidung zu Gunsten der FahrerInnen getroffen, die bekanntlich fahren wollen. Wahrscheinlich hätte auch niemand gegen einen endgültigen Abbruch etwas einwenden können.

Jürgen Seidel

 

 


Mit großen Hoffnungen nach Walldorf

Mittwoch, 01. Mai 2019 - 10:03 Uhr

Lisa wollte am Osterwochenende erstmals ihr neues Chassis (wieder Mach 1, aktuelle CIK-Homologation) mit neu aufgebautem Motor einsetzen. Als „Back-up“ hatte ich noch einen zweiten (schwächeren) Motor kurzfristig gekauft.

Karfreitag standen dann freie Trainings an. Diese nutzte Lisa, um den Motor einzufahren. Die Drehzahl wurde hierbei regelmäßig erhöht und um 17:30 h sagten wir uns „genug für heute“.

Danach wurde das Kart noch ein wenig gepflegt und dann zur technischen Abnahme marschiert.

Der Karsamstag startete mit einem freien Training, dann sollten Zeittraining und die ersten Rennen folgen. Aber nach geschätzten 5-6 Runden kam Lisa mit einem qualmenden und eine Ölspur hinter sich herziehenden Kart herein. Ein Simmerring hatte sich wohl verabschiedet und Schrauben des Motorgehäuses gelöst. Damit war klar, den Motor werden wir wieder auseinander nehmen lassen und alles kontrollieren.

Jetzt zog unser Back-up. Durch die Montage des neuen Motors konnte Lisa am Qualifying leider nicht teilnehmen. Damit stand das schöne Kart auf dem letzten Startplatz. Wer Walldorf kennt, weiß, dass überholen hier nicht so einfach ist, weil die Strecke schmal und sehr kurvenreich ist. Dennoch ging es trotz fehlender Motorleistung ein paar Plätze nach vorne, bevor Lisa erneut hereinkam. Grund jetzt: die Kupplung war gewandert. Also wurde die Kupplung neu fixiert und mit Loctite gesichert.

Für Rennen 2 also wieder von hinten starten. Leider ließ sich der Starter so viel Zeit, dass die Kupplung jetzt im Vorstart bereits Gerüche von sich gab. Jedenfalls besorgte die Kupplung den Ausfall Nummer 2. Das Lager in der Kupplung hatte den Geist aufgegeben.

Für den Sonntag wurde die Kupplung dann mit einem neuen Lager unter Mithilfe der Klassenkonkurrenten (vielen Dank an Dennis und Bernd) versehen. Auf dem Kartwagen funktionierte dann wieder alles einwandfrei.

Das Freie Training am Sonntagmorgen lief sehr gut. Im Vorstart zum Zeitraining wurde das Kart dann gestartet und unmittelbar darauf sollte es losgehen. Leider starb der Motor beim Anfahren ab. Mindestens zehnmal wurde das Kart gestartet und sprang auch immer einwandfrei an. Sobald Lisa aber Gas geben wollte, starb der Motor ab.

Wir packten dann nur noch frustriert zusammen.

Jürgen

 

 


Wetterbedingtes „Aus“

Mittwoch, 01. Mai 2019 - 09:41 Uhr

Beim zweiten Rennen zur VLN, dem 44. DMV 4-Stunden-Rennen, startete auch unser Clubmitglied Marco Zabel auf dem BMW 325 von Manheller Racing in der Klasse V4. Die Fahrzeuge wurden auf die Reise geschickt, obwohl der Wetterbericht heftige Schneefälle vorausgesagt hatte. Nach ca. 1,5 Runden musste dann die Veranstaltung mit roter Flagge abgebrochen werden, weil es einfach zu gefährlich wurde. Nach einer längeren Wartezeit bekamen die Teams dann die Meldung: „Endgültiger Abbruch“. Damit war klar, dass außer Spesen nichts gewesen war.

 Jürgen

 


Erfolgreiche Premiere

Mittwoch, 01. Mai 2019 - 09:39 Uhr

Bei der Rallye Westerwald nahm Helmut Spangenberg erstmals auf dem heißen Sitz eines Rallyeautos Platz. Dieser war in dem Youngtimer-Golf 1 der Gruppe 2 von Udo Schütt (MSC Höfen) verbaut. Mit alten Aufschrieben von mir, die bei den Besichtigungsrunden modifiziert wurden, gab es schon einmal eine solide Basis. Der Golf von Udo ist so ziemlich das Optimum, was mit einem so alten Auto möglich ist sowohl vom Motor her als auch von Fahrwerk und Reifen.

Nach den sechs Wertungsprüfungen (zwei identische Schleifen mit je drei WP) stand dann der Klassensieg in der Klasse Youngtimer der Gr. 2 bis 1600 ccm, ein zweiter Platz bei den Youngtimern insgesamt und ein 12. Platz im Gesamtklassement in den Ergebnislisten. Den Sieg bei den Youngtimern schnappte sich Darius Drenzsla mit seinem bärenstarken Escort II (war auch schon Gesamtsieger bei der RKA) mit knappem Vorsprung.

Ein toller Erfolg, meinen herzlichsten Glückwunsch!

Jürgen

 

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