Teaser

mcr-Fahrer mit guten Ergebnissen bei der VLN 9

Dienstag, 29. Oktober 2019 - 17:33 Uhr

Nürburg. Beim letzten Lauf zur VLN 2019 starteten gleich zwei mcr-Fahrer auf zwei BMW 325i in der stärksten Klasse der VLN, der Klasse V4. Gleich 28 Fahrzeuge stellten sich dem Wettbewerb. Sascha Korte brachte seinen BMW 325 i nach einer größeren Reparatur wieder ins Starterfeld zurück. Der zweite mcr-Fahrer war Marco Zabel, der ganz unverhofft in den BMW 325 i von Manheller-Racing springen konnte.

Für beide sprangen schöne Ergebnisse heraus.  Während Marco Zabel mit Rang 10 noch mit einem Pokal geehrt wurde, erreichte der Korte-BMW als 14. Fahrzeug in der Klasse die Ziellinie.         

/Jürgen


Regenpremiere für unser neues Kart

Donnerstag, 24. Oktober 2019 - 19:00 Uhr

Zum 6. Kartslalomtermin fanden sich insgesamt 7 von den 11 Motorsportlern ein, die sich angemeldet hatten. Die fehlenden glorreichen Vier waren wohl dem Regen geschuldet. Mit Hilfe von unserem neuen Sebastian baute ich eine schnelle Strecke. Hätte ich vorher gewusst, wie gut die Vega-Regenreifen (in Genk von mir aus dem Müll gesammelt) sind, hätte ich ein paar Eckchen mehr eingebaut.

Zunächst bekamen natürlich alle die Möglichkeit einen Trainingslauf zu fahren. Die Fahrzeiten lagen zwischen 1:43 min. und 1:29-er Zeiten von Sebastian und Lisa.

Im 1. Durchgang des 1. Laufes legte ich eine 1:31,05 vor, die sofort von Pascal getoppt wurde (1:29,51). Leider kamen bei ihm 3 Sekunden hinzu. Auch Lisa leistete sich eine Pylone bei ihrer 1:26,01. Jule drehte die drei Runden in 1:39,52 und Mätti in 1:32,80. Sebastian (Deck) stanzte eine fehlerfrei 1:26,94 auf das Verbundpflaster. Als letzter nahm Diddi im Kart Platz und ließ sich eine 1:33,80 notieren.

In Durchgang 2 verbesserte ich mich auf 1:30,20. Bei Pascal fiel die Verbesserung sehr viel deutlicher aus (1:27,76). Es folgte Lisa, die sich die Bestzeit mit 1:25,20 aufschreiben ließ. Jule fand auch 1,8 Sekunden (1:37,73). Mätti drehte dann die schnellste Seniorenrunde mit 1:29,54. Sebastian fuhr wieder sehr stark mit 1:25,75 bevor Diddi eine 1:38,16 fuhr.

Es folgte eine kurze Tankpause in der abgestimmt wurde, dass wir den 2. Lauf des Tages in die Gegenrichtung fahren. Die Startreihenfolge behielten wir bei. Da es so eine neue Strecke war, begannen wir natürlich mit einem Trainingslauf. Hierbei wurde schnell klar, dass die Strecke entgegen dem Uhrzeigersinn schneller war. Die Trainingszeiten lagen zwischen 1:24,04 und 1:44,01.

Die erste Zeit, die in die Wertung einging, war meine 1:29,63. Pascal fuhr für mein Auge sehr stark mit 1:25,82. Es folgte Lisa, die diese Zeit aber mit einer glatten 1:24 pulverisierte. Jule blieb mit ihrer 1:37,09 fast 4 Sekunden unter ihrer Trainingszeit. Mätti konnte mit seiner 1:31,81 meine Zeit nicht knacken. Sebastian rutschte mit dem Kart ein bisschen mehr als Lisa und fuhr deshalb „nur“ 1:24,75. Diddi hatte sich offenbar schon ein wenig an das neue Kart gewöhnt und umrundete den Junkerparkplatz in 1:31,23.

Im zweiten Durchgang bestätigte ich meine Zeit aus dem ersten Lauf annähernd mit 1:29,79. Pascal schrammte noch einmal 0,21 Sekunden von seiner Zeit herunter. Lisa fuhr wieder die schnellste Runde (1:23,70). Bei Jule gab es einmal einen kleinen Quersteher (1:38,70). Deutlich mehr Zeit benötigte Mätti. Nachdem er ein Tor ausgelassen hatte, drehte er eine kleine Extrarunde, die ihm 10 Strafsekunden ersparte (1:37,85). Sebastian wollte es jetzt wissen und attackierte. Hierbei übertrieb er es ein klein wenig, räumte fast eine Pylone ab bei einem Verbremser. Als Ergebnis stand dann letztlich eine 1:24,87 auf dem Papier. Die 1:32,15 von Diddi bescherten ihm Platz 2 bei den Ü-50ern.

Allen hat es offensichtlich trotz Sch…wetter Spaß gemacht. Schön war auch, dass alle noch mit zur Garage fuhren, um das nasse Material auszupacken. Vielen Dank auch an unsere Zeitnehmerin Rita, die als einzige trocken blieb.                                                                                                        

/Jürgen


Aus einer guten Idee wurde eine tolle Sache

Donnerstag, 24. Oktober 2019 - 18:51 Uhr

Kerpen. Lars Völl entdeckte ein Angebot zu einem 12-Stunden-Mannschaftsrennen. Austragungsort war das Michael Schumacher Kartcenter. Nachdem Lars Mitfahrer mit Pascal Schmitz, Lisa Seidel und unserem Neumitglied Sebastian Deck  gefunden hatte wurde genannt.

Die Veranstaltung  wurde um 22.00 h gestartet mit einem relativ kurzen Zeittraining, dass ausschließlich im Indoorbereich stattfand. Das Rennen selbst führte dann auch über den viel größeren Outdoorbereich. Eine große Schwierigkeit für die Fahrer bestand darin, dass die Gripverhältnisse sehr unterschiedlich waren. Innen gab es den typischen glatten Belag, außen war der Belag deutlich griffiger. Außen kam allerdings in der Nacht noch etwas Feuchtigkeit durch Tau hinzu.

Gerade in der Anfangszeit, jeder der vier fuhr dreimal eine Stunde, galt es die ungewohnte Strecke kennenzulernen. Da war es klar, dass erfahrene Piloten dort Zeit gewannen. Insgesamt konnten sich unsere Fahrer bzw. unsere Fahrerin im Laufe der Zeit steigern und  Sebastian und Lisa fuhren am Ende viele 97-er Zeiten. Wenn diese Zeiten schon von Anfang an hätten gefahren werden können, wäre ein deutlich besserer Platz als der 9. Rang möglich gewesen.

Mit Blasen an den Händen beendeten die vier das Rennen und kamen zum Ergebnis, dass so etwas wiederholt werden sollte, da es allen Spaß gemacht hatte.


Oberehe 1999 bis Oberehe 2019

Montag, 12. August 2019 - 20:42 Uhr

Bis Anfang 1999 fuhr ich mit Mätti Schnitzler (GMC Walheim) im schwarzen VW Golf I Rallyes. Dann erkrankte Mätti und verstarb auch recht schnell. Vorher hatte er mir das Versprechen abgenommen, dass ich mindestens eine Rallye mit seinem damaligen Schrauber Helmut Spangenberg, dem er auch den Golf vermacht hatte, fahren muss.

Die erste gemeinsame Veranstaltung war die Rallye Oberehe (06.-08.08.1999). Wir starteten damals in der Klasse H/F bis 1600 ccm gemeinsam mit 27 Mitbewerbern. Am Ende erreichten wir den letzten und für mich sensationellen Pokalplatz mit dem 9. Rang.

In Oberehe feierten wir immer wieder Erfolge und fuhren auch zahlreiche Klassensiege ein.

Am letzten Wochenende feierten wir dann 20 Jahre gemeinsamen Rallyesport in Oberehe. Der Golf mittlerweile seit einigen Jahren im Youngtimer-Rallye-Trophy-Trimm reichte auch in diesem Jahr zum Klassensieg. Allerdings kann man mit der alten Technik nicht mehr weit vorne im Gesamtklassement mitfahren. Die modernen Autos haben einfach viel bessere Fahrwerke und holen auch mehr Leistung aus den Motoren.

Spaß macht es dennoch noch immer. Leider wird es auch immer schwieriger das Auto „am Laufen zu halten“, weil die Ersatzteilversorgung mittlerweile miserabel ist.

Vielen Dank, lieber Helmut, dass Du weder Kosten noch Mühen scheust, den Golf immer wieder fit zu machen.                                      

/Jürgen


Mitgliederversammlungen

Montag, 12. August 2019 - 20:38 Uhr

Liebe Mitglieder,

aufgrund der Schließung des Lammersdorfer Hofes Ende Juli können unsere Mitgliederversammlungen nicht mehr dort stattfinden.

Bitte checkt eure E-Mails bzw. den Kalender, dort wird der neue Ort, sobald dieser feststeht veröffentlicht.


Nachgeholte Ehrung

Sonntag, 02. Juni 2019 - 19:28 Uhr

Die Maiversammlung wurde nach langem Auslandsaufenthalt auch von Martina und Detlef Achterberg besucht. Dies bot unserem Vorsitzenden Dieter Schmitz die Möglichkeit unseren ehemaligen langjährigen Schatzmeister Detlef für seine 25-jährige Mitgliedschaft zu ehren. Dieter beschrieb kurz den Werdegang von Detlef in unseren Club. Detlef trat seinerzeit in den Club ein, weil sein Sohn Mike Jugendkartslalom fahren wollte. Als personelle Not im Vorstand herrschte, war Detlef sofort bereit das Amt des Schatzmeisters zu übernehmen, dass er dann auch viele Jahre ausübte. Mittlerweile haben die Achterbergs ihre Freude am Reisen mit dem Wohnmobil entdeckt und sind die meiste Zeit des Jahres damit unterwegs. Die nächste Reise steht auch schon bald an. Über Polen wird es nach Russland gehen. Die Rückreise wird durch Georgien, die Türkei und Griechenland führen.

Der gesamte Vorstand gratuliert herzlich zur bronzenen Ehrennadel des mcr.

Jürgen


Winter wonderland im Wonnemonat Mai

Sonntag, 02. Juni 2019 - 19:26 Uhr

Das zweite RCN-Wochenende mit der GLP „Rhein-Sieg“ der MIG 7 und der RC „Westfalentrophy“ des MSC Bork stand unter keinem guten Stern. Der Wetterbericht hatte es vorausgesagt und dieses Mal traf es auch zu. In der Nacht von Freitag auf Samstag setzten Schneefälle bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ein. Die Folge war eine verschneite Nordschleife. Nachdem die Wetterprognosen nicht besser wurden und es munter weiterschneite, musste ich um 09.25 h die GLP absagen.

Kurz danach hörte der Schneefall einmal kurzeitig auf, setzte aber rechtzeitig zur Fahrerbesprechung der Westfalentrophy wieder ein. Da in der Zwischenzeit auch kein Tauwetter eingesetzt hatte, wurde gegen 12.30 h auch die RC abgesagt.

Hoffentlich reicht die Ausfallversicherung einigermaßen aus, den finanziellen Schaden der Vereine abzufedern.

 

Jürgen Seidel


GLP „Venntrophy“ und RC „Nordeifelpokal“

Sonntag, 02. Juni 2019 - 19:21 Uhr

Bei der ersten RCN-Veranstaltung des Jahres, bei der es immer ein wenig mehr zu organisieren und auch zu kontrollieren gibt, war der mc roetgen der Ausrichter. Dies bedeutete besonders für unseren Orga-Leiter Joe Fisch sowie unsere Leute in der Nennungsbearbeitung und Dokumentenabnahme (DA) mehr Arbeit. Ein Grund hierfür ist die unsägliche DSGVO (Datenschutzgrundverordnung).

Das Nennverhalten der TeilnehmerInnen ändert sich zusehends. Setzte früher nach Öffnung des Nennportals eine Nennflut ein, ist dies heute anders. Trotz 173 eingeschriebener Starter bei der GLP und einigen Gaststartern kamen wir auf gerade einmal 142 Starter. 142 ist kein schlechtes Ergebnis, aber auch kein tolles.

Der Aufbau ging dank vieler mcr-Helfer sehr zügig. Unsere neuen Banner wurden auch erstmals aufgehängt.

Weil die Einwilligungserklärungen (DSGVO) von allen TeilnehmerInnen zu unterschreiben waren, fingen wir schon um 15.30 h mit der DA an, die auch gut genutzt wurde. Um 20.00 h waren schon mehr als 100 Starter komplett durch die DA, bei einigen fehlte noch eine Unterschrift o. ä. Auch die Technischen Kommissare hatten früher angefangen, so dass dort ein ähnliches Ergebnis herauskam.

Im „alten Fahrerlager“ lief dann ab 17.00 h auch die DA der RC Nordeifelpokal. Hier hatten 144 plus 10 „Lights“ genannt. Erwartungsgemäß war hier der Andrang nicht ganz so groß, weil die RC-Starter am Samstagmorgen deutlich mehr Zeit haben.

Danach ging es zum „Weber“, der die gleichen Speisen wie vor 10 Jahren anbot.

Für die GLP´ler ging es dann am nächsten Morgen um 05.30 h mit dem Frühstück zeitig los. Die DA war auch pünktlich um 07.30 h erledigt, so dass ich mich zur Nordschleifenzufahrt begeben konnte, wo die letzten TeilnehmerInnen ihre Fahrzeuge den Technikern vorführten. Nach einer ausführlichen Fahrerbesprechung (wir hatten 50 Rookie-Teams am Start) ging es dann über die Döttinger Höhe zur T13. Nach einem anfänglichen „Ok“ zum Start, kam dann doch noch einmal ein Stop. Grund hierfür war, dass die Feuerwehr noch nicht vor Ort war. Mit ein paar Minuten Verzögerung schickte ich die TeilnehmerInnen dann einzeln auf die Reise. Danach begab ich mich in die T13 und musste schon bald von den ersten Einschlägen Kenntnis nehmen. Wenn ich bei der Fahrerbesprechung keine Warnhinweise (Achtung bei der Anfahrt Breidscheid, dort ist die Fahrbahn noch extrem rutschig…) gegeben hätte, wäre es vielleicht verständlich gewesen. Aber so?

Glücklicherweise beruhigte sich die Lage und es wurde eine gute GLP, die pünktlich zu Ende gebracht wurde einschließlich Siegerehrung. Das Catering in der GUH kam auch an, trotz einiger Leute die sich über den Wertmarkenverkauf beschwerten.

Da wir pünktlich fertig waren, konnte auch der nachfolgende Nordeifelpokal pünktlich gestartet werden. Leider gab es dann mittendrin einen größeren Unfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen, der zu einem Abbruch mit der roten Flagge führte. Damit war die Rennleitung erstmals mit dem Problem konfrontiert „wie verfahren wir weiter?“ Die ersten TeilnehmerInnen hatten bereits getankt, einige standen in der Boxengasse an der T13 und die meisten wurden auf der Döttinger Höhe gestoppt. Nachdem die Unfallstelle geräumt war (es gab glücklicherweise keine Verletzten!) entschied der Rennleiter (HW Hilger) zu Gunsten der TeilnehmerInnen d. h. die Veranstaltung erfuhr eine Restart. Wie zu verfahren war, hatte HW den TeilnehmerInnen über Lautsprecher kundgetan. Die TeilnehmerInnen auf der Döttinger Höhe wurden durch ihre Teams per Funk oder Mobiltelefon in Kenntnis gesetzt. Die Fahrzeuge, die auf der Döttinger Höhe standen, verhielten sich auch alle konform. Merkwürdiger Weise gab es aber ein paar FahrerInnen, die zum Zeitpunkt der Verkündigung der weiteren Verfahrensweise in der Boxengasse standen, aber dieser nicht folgten. Die Folge waren Wertungsverluste, die natürlich zu Diskussionen führten. Auf Grund der unterschiedlichen Rundenzahlen konnte nur eine Klassenwertung erfolgen.

Aber auch die RC-Veranstaltung konnte einigermaßen pünktlich zu Ende gebracht werden. Ich finde HW hat eine mutige Entscheidung zu Gunsten der FahrerInnen getroffen, die bekanntlich fahren wollen. Wahrscheinlich hätte auch niemand gegen einen endgültigen Abbruch etwas einwenden können.

Jürgen Seidel

 

 

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