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GLP „Venntrophy“ und RC „Nordeifelpokal“

Sonntag, 02. Juni 2019 - 19:21 Uhr

Bei der ersten RCN-Veranstaltung des Jahres, bei der es immer ein wenig mehr zu organisieren und auch zu kontrollieren gibt, war der mc roetgen der Ausrichter. Dies bedeutete besonders für unseren Orga-Leiter Joe Fisch sowie unsere Leute in der Nennungsbearbeitung und Dokumentenabnahme (DA) mehr Arbeit. Ein Grund hierfür ist die unsägliche DSGVO (Datenschutzgrundverordnung).

Das Nennverhalten der TeilnehmerInnen ändert sich zusehends. Setzte früher nach Öffnung des Nennportals eine Nennflut ein, ist dies heute anders. Trotz 173 eingeschriebener Starter bei der GLP und einigen Gaststartern kamen wir auf gerade einmal 142 Starter. 142 ist kein schlechtes Ergebnis, aber auch kein tolles.

Der Aufbau ging dank vieler mcr-Helfer sehr zügig. Unsere neuen Banner wurden auch erstmals aufgehängt.

Weil die Einwilligungserklärungen (DSGVO) von allen TeilnehmerInnen zu unterschreiben waren, fingen wir schon um 15.30 h mit der DA an, die auch gut genutzt wurde. Um 20.00 h waren schon mehr als 100 Starter komplett durch die DA, bei einigen fehlte noch eine Unterschrift o. ä. Auch die Technischen Kommissare hatten früher angefangen, so dass dort ein ähnliches Ergebnis herauskam.

Im „alten Fahrerlager“ lief dann ab 17.00 h auch die DA der RC Nordeifelpokal. Hier hatten 144 plus 10 „Lights“ genannt. Erwartungsgemäß war hier der Andrang nicht ganz so groß, weil die RC-Starter am Samstagmorgen deutlich mehr Zeit haben.

Danach ging es zum „Weber“, der die gleichen Speisen wie vor 10 Jahren anbot.

Für die GLP´ler ging es dann am nächsten Morgen um 05.30 h mit dem Frühstück zeitig los. Die DA war auch pünktlich um 07.30 h erledigt, so dass ich mich zur Nordschleifenzufahrt begeben konnte, wo die letzten TeilnehmerInnen ihre Fahrzeuge den Technikern vorführten. Nach einer ausführlichen Fahrerbesprechung (wir hatten 50 Rookie-Teams am Start) ging es dann über die Döttinger Höhe zur T13. Nach einem anfänglichen „Ok“ zum Start, kam dann doch noch einmal ein Stop. Grund hierfür war, dass die Feuerwehr noch nicht vor Ort war. Mit ein paar Minuten Verzögerung schickte ich die TeilnehmerInnen dann einzeln auf die Reise. Danach begab ich mich in die T13 und musste schon bald von den ersten Einschlägen Kenntnis nehmen. Wenn ich bei der Fahrerbesprechung keine Warnhinweise (Achtung bei der Anfahrt Breidscheid, dort ist die Fahrbahn noch extrem rutschig…) gegeben hätte, wäre es vielleicht verständlich gewesen. Aber so?

Glücklicherweise beruhigte sich die Lage und es wurde eine gute GLP, die pünktlich zu Ende gebracht wurde einschließlich Siegerehrung. Das Catering in der GUH kam auch an, trotz einiger Leute die sich über den Wertmarkenverkauf beschwerten.

Da wir pünktlich fertig waren, konnte auch der nachfolgende Nordeifelpokal pünktlich gestartet werden. Leider gab es dann mittendrin einen größeren Unfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen, der zu einem Abbruch mit der roten Flagge führte. Damit war die Rennleitung erstmals mit dem Problem konfrontiert „wie verfahren wir weiter?“ Die ersten TeilnehmerInnen hatten bereits getankt, einige standen in der Boxengasse an der T13 und die meisten wurden auf der Döttinger Höhe gestoppt. Nachdem die Unfallstelle geräumt war (es gab glücklicherweise keine Verletzten!) entschied der Rennleiter (HW Hilger) zu Gunsten der TeilnehmerInnen d. h. die Veranstaltung erfuhr eine Restart. Wie zu verfahren war, hatte HW den TeilnehmerInnen über Lautsprecher kundgetan. Die TeilnehmerInnen auf der Döttinger Höhe wurden durch ihre Teams per Funk oder Mobiltelefon in Kenntnis gesetzt. Die Fahrzeuge, die auf der Döttinger Höhe standen, verhielten sich auch alle konform. Merkwürdiger Weise gab es aber ein paar FahrerInnen, die zum Zeitpunkt der Verkündigung der weiteren Verfahrensweise in der Boxengasse standen, aber dieser nicht folgten. Die Folge waren Wertungsverluste, die natürlich zu Diskussionen führten. Auf Grund der unterschiedlichen Rundenzahlen konnte nur eine Klassenwertung erfolgen.

Aber auch die RC-Veranstaltung konnte einigermaßen pünktlich zu Ende gebracht werden. Ich finde HW hat eine mutige Entscheidung zu Gunsten der FahrerInnen getroffen, die bekanntlich fahren wollen. Wahrscheinlich hätte auch niemand gegen einen endgültigen Abbruch etwas einwenden können.

Jürgen Seidel

 

 


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